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© Getty Images / Red Bull Content Pool

Der Große Preis von Monaco ist eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen im Formel 1-Kalender und zieht jedes Jahr eine große Anzahl von Zuschauern, Stars und Medieninteresse auf sich. Aber was kosten die Tickets für den Monaco Grand Prix? Wie viel Geld muss man pro Tag in die Hand nehmen, um hautnah am Geschehen dran zu sein? Wir haben den Überblick.

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Wenn man an die Formel 1 denkt, ist der Gedanke an das legendäre Rennen auf dem wohl berühmtesten Stadtkurs nicht weit – der Große Preis von Monaco. Jahr für Jahr treffen sich Stars und Prominente und bestaunen die Boliden der Fahrer, die sich in 78 Runden präzise durch die Mauern bewegen. Für viele Fahrer ist ein Sieg in Monte-Carlo ein Kindheitstraum – viel mehr noch eine Krönung der Karriere. »Formel 1 in den engen Straßen von Monaco – das ist wie Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer«, erklärte einst der dreifache Formel 1-Weltmeister Nelson Piquet. Umso prestigeträchtiger ist ein Sieg in der Fürstenstadt. Den Rekord an Siegen hält die brasilianische Motorsport-Legende Ayrton Senna, der den Großen Preis an der Côte d’Azur sechs Mal für sich entscheiden konnte.

Für die Zuseher ist der Grand Prix jedoch meist eine eher unspektakuläre Veranstaltung. Den Höhepunkt des Wochenendes und meist die Vorentscheidung liefert das Qualifying am Samstag, da das Überholen während des Rennens in Monaco schwer umsetzbar ist. Umso bitterer wäre es also als Zuseher, ein »fades« Rennen, live vor Ort zu sehen.

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Freitag – Training

Der Freitag erteilt den Startschuss für das Formel 1 Wochenende und gibt den Teams die Möglichkeit, die Strecke kennenzulernen. Wer sich in die Nähe der Maschinen begeben möchte, ist hier mit einem Ticket noch günstig dabei. Ab 190,- Euro kann man mit einem Standardticket, die Trainingsfahrten der Piloten auf beinahe allen Tribünen bewundern.

Wenn man sich etwas gönnen möchte, hat man auch bei der Formel 1 die Möglichkeit VIP-Tickets zu erwerben. Gerade in Monte-Carlo wird auf Luxus sehr viel Wert gelegt. Ein Eintritt zu der Gold-VIP-Terrasse oder der Platin-VIP-Terrasse an der Hauptgeraden, kostet 650,- beziehungsweise 750,- Euro. Wer mit der Trackside-Experience-Tribüne nah ans Streckengeschen möchte, zahlt am Freitag 390,- Euro.

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Samstag - Qualifiyng

Der Samstag bietet meistens die größte Action und zählt für die Teams zum wichtigsten Tag des Wochenendes. Anders als bei anderen Rennen ist das Qualifying in Monaco meist rennentscheidend. Seit den 1990er Jahren sind in Monaco bei 31 Rennen fünfzehn Fahrer von der Pole-Position aus zum Sieg gefahren, was einen Wert von 48,39 Prozent ergibt.

Für die Fans und Zuseher ist der Samstag sowohl spannender als auch erheblich teurer als der Freitag. Ab 420,- Euro ist man auf der Haupttribüne bei der Zeitenjagd mit von der Partie. Dafür befindet man sich im Innenabschnitt des Port Hercule an einer der letzten Geraden der Rennstrecke und gegenüber der Team-Garagen. Die Trackside-Experience-Tribüne ist mit 855,- Euro zwar nah an der Strecke, aber erheblich teurer als am Vortag.

Zusätzlich gibt es am Samstag auch mehr VIP-Tribünen für die Fans. Mit dabei ist die Bronze-VIP-Terrasse mit 955,- Euro. Für die Gold-VIP oder Platin-VIP-Terrasse muss man mit 1.350,- beziehungsweise 1.935,- Euro tief in die Tasche greifen. Noch teurer wird es allerdings bei der Panorama-Fans-Club-Terrasse. Für 1.740,- Euro bekommt man im luxuriösen Penthouse des Panorama-Gebäudes im 15. Stock einen atemberaubenden Blick auf die Rennstrecke, insbesondere auf die ikonische erste Kurve St. Devote, die Gerade vor dem Casino und den Hafen von Monaco.

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Sonntag - Rennen

Der Sonntag bringt die Entscheidung, wer nach der zurückgelegten Renndistanz sich in die Geschichtsbücher eintragen darf. Der Renntag ist auch der Zeitpunkt, an dem sich die Stars und Sternchen vor dem Rennen auf der Strecke befinden. Brad Pitt, Tom Brady oder Tom Cruise zeigen ihr Interesse an den Boliden, unterhalten sich mit den Fahrern und machen den Monaco Grand Prix zu einer prestigeträchtigen Veranstaltung.

Wer am Sonntag beim Renngeschehen dabei sein will, muss mit Ticketpreisen ab 890,- Euro rechnen. Für einen Sitzplatz auf der Haupttribüne bezahlt man 915,- Euro, für die Trackside-Experience-Tribüne werden 1.500,- Euro fällig. Dementsprechend teuer fällt auch der Preis bei den VIP-Tribünen aus. Während die Gold-VIP oder Platinum-VIP-Terrasse am Samstag mit 1.350,- beziehungsweise 1.935,- Euro schon in der oberen Kategorie der Normalverdiener liegen, muss man am Sonntag mit 3.200,- für Gold und 4.450,- Euro für Platinum tief in die Tasche greifen.

Stars und Prominente: Bei den Stars, Schauspielern und Sportlern wie UFC-Star Conor McGregor findet der Grand Prix großes Interesse.

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Paddock Club

Das Paddock ist das Fahrerlager in der Formel 1 und ein spezieller Bereich auf einer Rennstrecke, in dem Teams während eines Rennwochenendes ihre Abläufe organisieren. Der Paddock Club ist der offizielle VIP-Bereich der Formel 1 und befindet sich über den Garagen der Teams. Hier bekommt man das ultimative rundum Erlebnis und erhält Zutritt für drei Tage. Für knappe 14.000,- Euro ist man im Herzen der Formel 1 zu Gast – inklusive Zutritt zur Boxengasse, Blick hinter die Kulissen der Formel 1, bester Sicht auf das Renngeschehen und exklusiver First-Class Erlebnisgastronomie.

Zusätzliche Kosten

Das Fürstentum ist die Residenz für zahlreiche reiche Persönlichkeiten und dementsprechend ist auch der Lebensstandard im Stadtstaat mit gerade einmal 36.600 Einwohnern hoch. Zu den Tickets kommt auch noch die Übernachtung hinzu. Die günstigste Übernachtungsmöglichkeit in Monaco gibt es auf Airbnb: 1.160,- Euro zahlt man hier für vier Nächte. Wer während des Rennwochenendes in einem Hotel übernachten will, muss gute Reserven haben. Der durchschnittliche Preis pro Nacht liegt bei 6.000,- Euro.

Fazit

Wer das Rennen in Monaco in der vollen Pracht erleben möchte, muss in der günstigsten Variante, für 4 Tage mindestens um die 2.000,- Euro zahlen. Der Grand Prix in der Fürstenstadt bleibt ein Erlebnis. Dennoch ist das Rennwochenende eher den Stars, Prominenten und Großverdienern erhalten. Immerhin gibt es noch die Möglichkeit, auf die private Couch und den Fernseher zurückzugreifen.

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