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Foto: picturedesk.com 

EXKLUSIV-GESPRÄCH Über Nacht weltberühmt: Ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwang Peter Habeler, 80, gemeinsam mit Reinhold Messner als erster Mensch den höchsten Gipfel der Erde: den Mount Everest. Ein historisches Ereignis, das bis dahin als unmöglich und blanker Wahnsinn bezeichnet wurde – und auch nach 44 Jahren als übermenschlich erscheint. Ein Gespräch über Nahtoderfahrungen, Mut zur Opferbereitschaft und die unbändige Leidenschaft zum Bergsteigen.

Der Extrembergsteiger Peter Habeler hat Alpingeschichte geschrieben. Er gilt als bester und schnellster Kletterer seiner Generation und hat in sein Tourenbuch so manche 8.000er-Besteigung im Alpinstil eingetragen. Selbst mit 80 Jahren sitzt jeder Griff und jeder Tritt. Mit kindlicher Neugier und Begeisterung bezwingt Habeler die steilsten Wände. Seit jeher mit dem einen Ziel: sich die Welt von oben anzusehen.

Schon als Kind wusste Habeler: »Der Gipfel ist mein Lebenszweck.« In seiner Laufbahn gelangen ihm unter anderem die Begehung der Yerupaja-Ostwand in den peruanischen Anden und die Durchsteigung der Eiger-Nordwand in knapp neun Stunden. In vier Stunden schaffte er es, die Nordwand des Matterhorns zu durchsteigen. Die weltweit bewunderte Zweierseilschaft bildet der Nordtiroler Habeler mit dem Südtiroler Reinhold Messner. Im beiderseitigen Vertrauen gelang ihnen 1975 die Besteigung des 8.068 Meter hohen Hidden Peak ohne zusätzlichen Sauerstoff. Es war der erste Gipfelsturm eines Achttausenders im Alpinstil. Der medial größte Erfolg war 1978 die Besteigung des Mount Everest, des höchsten Bergs der Erde – ohne Sauerstoffmaske. Damit hat der Zillertaler das letzte Tabu vom »Dach der Welt« geholt. Wir haben uns anlässlich seines 80. Geburtstags über Antrieb, extreme Gefahren und die damit verbundenen Entbehrungen unterhalten.

MATTERHORN  4.478 m  Habeler im Winter in der Nord Wand. | © Peter Habeler

Herr Habeler, wie wurden Sie zu einem der bekanntesten Bergsteiger dieses Planeten?

Die ersten Lebensjahre habe ich mit meinen Eltern Ella und Roman sowie meinem älteren Bruder Roman jun. in Pottschach in Niederösterreich verbracht. Nach dem Tod meines Vaters – er verstarb an einer Lungenkrankheit als ich sechs Jahre alt war – zogen wir ins Zillertal. Während meine Mama für den Lebensunterhalt sorgte, war ich oft allein am Berg.

Irgendwann erkannten die Bergführer Toni Volgger und Otto Geisler mein Talent zum Bergsteigen. Sie lehrten mich, wie man Felshaken zur Sicherung einschlägt, wie spaltige Gletscher begangen werden und wie mit einem Kletterseil gesichert werden muss. Sie nahmen mich mit auf Bergtouren und wurden zu meinen Ziehvätern. Die Hüttenwirtinnen versorgten mich mütterlich. Auch wenn ich oft allein unterwegs war, bin ich nie einsam gewesen. Die Berge gaben mir alles, was ich brauchte – und ein Lebensziel: die Welt von oben sehen.

Sie haben als erster Menschgemeinsam mit Reinhold Messner am 8. Mai 1978 den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwungen und wurden damit über Nacht weltberühmt. Wie hoch war das Risiko, dass Sie von diesem Trip nicht mehr zurückkommen?

Bis zu diesem Zeitpunkt war der verbreitete Glaube, dass man bei einer Besteigung des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff – sollte er überhaupt für die Versorgung der Muskeln reichen – auf jeden Fall Gehirnschäden davontragen würde. Reinhold und ich sahen das anders. Mit ihm hatte ich den besten Partner, dem ich zu 100 Prozent vertrauen konnte.

Wir waren zwei Monate am Berg, haben uns super akklimatisiert und hatten mit Professor Margreiter und Professor Ölz Ärzte im Team, die mich – als ich nach einer Lebensmittelvergiftung auf 7.200 Metern kurz wankelmütig wurde – zum Gipfelaufstieg motivierten. Von der Ausrüstung her waren wir minimalistisch unterwegs. Allein die zwei Sauerstoffflaschen, die wir sonst dafür benötigt hätten, wären mit 15 Kilogramm ins Gewicht gefallen. Die Schlüsselstelle waren die letzten 800 Meter zum Gipfel. Die haben wir uns zugetraut und haben gewusst: Umdrehen wäre kein Scheitern.

Es gibt das bekannte Video von Ihren letzten Metern über den Hillary-Step, den Reinhold Messner vom Gipfel des Mount Everest gefilmt hat. Wie haben Sie die Ankunft am höchsten Punkt der Erde erlebt?

Unsere Pionierbesteigung ohne Sauerstoffmaske war weniger idyllisch, als man sich das vorstellt. Natürlich war ich vom Gefühl überwältigt. Die Temperaturen am Gipfel betrugen aber Minus 30 Grad. Es war extrem windig, ich hatte das Gefühl zu ersticken und so mussten wir bald wieder runter. Schnell kamen auch Sorgen hinzu: Wie kommen wir über den Hillary Step runter, an dem wir uns nicht sichern konnten? So bin ich wie ein Kind am Hosenboden das steilste Stück hinuntergerutscht.

Generell bin ich ein intuitiver Kletterer. Das liegt daran, dass ich mir in jungen Jahren alles selbst angeeignet habe und das richtige Verhalten am Berg in mir trage. Als Erwachsener könnte man das nicht mehr aufholen, was man als Kind gelernt hat.

NANGA PARBAT  Peter Habeler mit Tirol-Flagge auf 8.126 Meter im Jahr 1985  | © Peter Habeler

Sie feierten am 22. Juli Ihren 80. Geburtstag. Kurz vor Ihrem 75. Geburtstag durchstiegen Sie mit David Lama die Eiger-Nordwand und waren mit 74 Jahren der bis dahin Älteste, dem das gelang. Lama ist 2019 bei einem Alpinunfall unter einer Lawine verstorben. Wie wichtig waren verlässliche Partner wie er, um heil nach Hause zu kommen?

Tatsächlich sind viele meiner 8.000er-Kollegen bereits verstorben. Ich habe aber nie gedacht, »jetzt sterbe ich«. Zudem fühle ich mich als Glückspilz, weil ich immer die richtigen und besten Leute für meine Expeditionen kennengelernt habe. Meine Partner waren meine Lebensversicherung, denn mit ihnen war das Risiko aufs Kleinste minimiert.

Auch David war einer dieser wertvollen Wegbegleiter. Als er fünf Jahre alt war, entdeckte ich sein Talent bei einem meiner Kinderkletterkurse. In ihm sah ich mich als kleiner Junge. Als David neun Jahre alt war, haben wir die ersten Gipfel bestiegen. Nach seinem tragischen Tod habe ich ihm zu Ehren am Großglockner Tibetische Gebetsfahnen aufgehängt.

Welche Rolle spielt die Angst beim Klettern und Höhenbergsteigen?

Angst ist ein schlechter Begleiter, die darfst du am Berg nicht haben. Sie lähmt einen und muss deshalb in jedem Fall verdrängt werden. Ein gewisser Bammel – oder wie ich es nenne »man hat Federn« – ist aber okay, um konzentriert zu bleiben.

Sie waren öfters dem Tod nahe. Eine Nahtod-Erfahrung beschreiben Sie am Dhaulagiri im Himalaja, nachdem Ihre Taschenlampe bei einem Sturz kaputt ging und Sie deswegen über ein Gletscherfeld nicht weitergehen konnten und eine Nacht in Schnee und Eis verbringen mussten. Was haben Sie dabei erlebt?

Ich war kurz vor dem Einschlafen und wahrscheinlich auch kurz vor dem Erfrieren, als ein Tor aufgegangen ist und mich eine warme Helligkeit überströmt hat. Ich glaube an Schutzengel und einer davon ist mein früherer Bergkollege Herbert Woopen, der ehemalige Pfarrer des Aachener Doms. Er hat mich auf extreme Touren begleitet und ist leider mit 50 Jahren verstorben. Wenn es am Berg eng wird, spüre ich, dass er bei mir ist.

Hat Sie dieses Erlebnis nachhaltig geprägt? Haben Sie nun ein anderes Verhältnis zu »Leben« und »Tod«?

Ich habe keine Angst vor dem Tod und lebe noch bewusster im Jetzt. Wenn du dein Leben gut lebst, dann ist ein Leben genug.

DAVID LAMA »Als er fünf Jahre alt war, entdeckte ich sein Talent bei einem meiner Kinderkletterkurse. In ihm sah ich mich als kleiner Junge.« | © Peter Habeler

Sie waren damals mit Ihrer heutigen Ex-Frau Regina verheiratet und sind Vater von zwei Söhnen. Wie ist Ihre Familie mit dem Risiko umgegangen?

Ich bin nicht stolz auf meine Rolle als Familienvater. Meine Söhne Christian und Alexander sahen ihren Papa oft Monate lang nicht. Meine damalige Frau Regina brachte sehr viel Verständnis für meine Arbeit und meine Leidenschaft auf. Als Bergführer war ich schließlich für das Familieneinkommen zuständig. Und auch die Vorträge nach meinen Expeditionen brachten gutes Geld. Passieren kann aber immer was und so waren die vielen Abschiede für meine Familie sicher sehr schwer. Leider haben wir uns durch meine viele Abwesenheit auseinandergelebt, was die Scheidung nach 18 Jahren zur Folge hatte.

Seit 17 Jahren lebe ich mit meiner 34 Jahre jüngeren Lebensgefährtin Jutta Wechselberger – einer Allgemeinärztin und Notfallmedizinerin – glücklich zusammen. Sie teilt meine Leidenschaft für die Berge.

Nun kam just zu Ihrem runden Geburtstag ein neues Buch mit dem Titel »Mein nächster Berg« heraus. Was ist die Quintessenz?

Wenn ich als Mensch Außergewöhnliches erleben möchte, muss ich außergewöhnliche Wege gehen. Ich muss außergewöhnlich gut trainieren, außergewöhnlich denken und riskieren, dass auch mal etwas schief geht. Das gilt in vielen Bereichen des Lebens. Ich muss meine Komfortzone und den sicheren Pfad verlassen. Denn nicht der Weg ist das Ziel, sondern der Gipfel. Es braucht oft auch Entbehrungen, aber die Opferbereitschaft hält sich mit der Freude am Tun die Waage.

Neben dem Mount Everst haben Sie viele weitere Achttausender in ihr persönliches Gipfelbuch eingetragen. Sie haben auch die Durchsteigung der Eiger-Nordwand in der Rekordzeit von vier Stunden geschafft. Was ist Ihr persönlich größter und emotionalster Erfolg?

Mit meinem Seilpartner Reinhold Messner gelang mir 1975 die Besteigung des Hidden Peak (8.068 Meter; Anm. d. Red.) ohne zusätzlichen Sauerstoff. Es war der erste Gipfelsturm eines Achttausenders im Alpinstil. Reinhold war der Grenzgänger, mit dem es kein »Unmöglich« gab. Das war ein Paradigmenwechsel im Alpinismus, der uns große mediale Aufmerksamkeit brachte.

Zudem bestieg ich viele weitere Achttausender wie den Cho Oyu (8.188 Meter; Anm. d. Red.), den Nanga Parbat (8.125 Meter; Anm. d. Red.) und den Kangchendzönga (8.598 Meter Anm. d. Red.). Bei Letzterem erfuhr ich im Jahr 1988 das größte Abenteuer. Wir waren nur zu dritt unterwegs, das Wetter war extrem schlecht, alle Lager wurden von Lawinen verschüttet und wir sind trotzdem am Leben geblieben. Sowas gelingt nur, wenn man mit den besten Partnern unterwegs ist, die stets die richtigen Entscheidungen treffen.

MOUNT EVEREST  Peter Habeler und Reinhold Messner im Khumbu Eisfall 19678. | © Peter Habeler

Welcher Ihrer vielen Seilpartner war ihr größter Mentor oder Lehrmeister?

Das war der Mayerl Sepp, genannt »Blasl-Sepp«. 1963 deckte er in seinem Brotberuf als Dachdecker in Finkenburg den Kirchturm mit Schindeln ein. Als Kletterer mit großem Erfahrungsschatz hing er am Wochenende oft an den steilen Felsen der Dolomiten. Er nahm mich mit auf unsere allererste Tour in den Lucke-Strobl-Riss am Bauernpredigtstuhl. Sepp war es auch, der mich mit Reinhold Messner zusammenbrachte.

Welcher war Ihr schlimmster Bergunfall?

Der war tatsächlich nicht bei einer Extremtour, sondern mit einem E-Bike auf einer Almhütte. Dabei habe ich mir den »Hamstring«, den Beinbeuger am Gesäß, gerissen. Eine schmerzhafte und langwierige Angelegenheit.

Sie sind professioneller Extremsportler und Bergführer. Ab welchen Zeitpunkt konnten Sie damit Ihren Lebensunterhalt verdienen?

Mit 23 Jahren absolvierte ich als Kursbester das Bergführerabzeichen. Zuvor verdiente ich bereits als Hilfsbergführer für meine Verhältnisse gutes Geld. Ich bekam 120 Schilling (in etwa 9 Euro; Anm. d. Red.), das waren nur 30 Schilling weniger als die ausgebildeten Guides.

Mit dem Extrembergsteigen und der medialen Aufmerksamkeit kamen dann gute Einnahmen als Vortragender hinzu. Beispielsweise ein Bankdirektor in Mayerhofen sponserte mich mit 1.000 Schilling (in etwa 72 Euro; Anm. d. Red.) und rang mir im Gegenzug Vorträge für die Bankangestellten ab. Danach ging es nach Wien zu Raiffeisenorganisation, wo ich schon 9.000 Schilling (in etwa 654 Euro; Anm. d. Red.) für einen Vortrag bekam. Durch die Mount-Everst-Besteigung und die folgenden Incentives konnte ich mir wohl das Haus für meine Familie leisten. Aber das ganz große Geld ist nie geflossen.

OHNE FLASCHENSAUERSTOFF Peter Habeler unter dem Südgipfel des Mount Everest auf circa 8.5oo Meter. | © Peter Habeler

Wie viele Projekte hatten Sie durchschnittlich pro Jahr? Wie lange dauert die Vorlaufzeit für eine Expedition – damals und heute?

In der Regel lag meistens ein Jahr zwischen den Expeditionen. Zwischendurch habe ich Vorträge gemacht und hart für das nächste Ziel trainiert. Und ich habe gerastet. Auch das ist wichtig, um Altes abzuschließen und Neues fokussiert beginnen zu können. Ich lebe generell sehr gesund, wiege, seit ich 16 Jahre alt bin, stets 58 Kilogramm und trinke nur selten ein Glas Wein.

Ist das Ihr Geheimrezept, um jung zu bleiben?

Zum einen ja, zum anderen gehört aber auch dazu, seine – ich nenne sie »Krusten« – immer wieder zu brechen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch auch nach seinem 60. Geburtstag und darüber hinaus immer noch fit und vital sein kann. Wenn ich mich nicht bewege oder Dinge nicht mehr tue, bildet sich eine Art »Kruste«. Es heißt also dranbleiben: ob Spazieren gehen, Liegestütze machen oder ein Instrument üben. Ich muss die Extrameile gehen, ein bisschen mehr als das »Normale« machen. Und egal, was andere sagen, ich muss an mich selbst glauben. Da fällt mir der Satz ein: »If you want to reach something, you have to like yourself und believe in yourself.«

Wie hat sich Klettern und Höhenbergsteigern in den letzten Jahrzehnten verändert – vor allem in Hinblick auf die Ausrüstung?

Was man in den Medien liest, ist irreführend, denn es wird der Ausrüstung viel zu viel Bedeutung zugemessen. In Wahrheit geht es am Berg nur darum, selbst der Beste zu sein. Man braucht kein Hightech, Firlefanz oder Extra-Equipment, das man mit sich herumschleppt. Damals hatten wir bei unseren Expeditionen immer die aktuell beste Ausrüstung. Aber eben auch nur das Allernötigste. Von der Daunenbekleidung über Schladminger Lodenhandschuhe bis hin zu den Fleecejacken oder der Angora-Unterwäsche. Wir brauchten auch keine Slicks an den Füßen, es reichten die harten Bergschuhe.

Sie feierten im Juli Ihren 80. Geburtstag. Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Einfach bergsteigen. Das ist, was es ausmacht, denn in der Einfachheit liegt das wahre Gipfelglück.

Herr Habeler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. #

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