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Foto: Neumayr | Bezahlte Anzeige

OLYMPIA Kadersportlerinnen und Sportler erkämpften 2022 bereits mehrere Europameisterschaftsmedaillen und weitere beachtliche internationale Erfolge.

22 Salzburger Athletinnen und Athleten aus 14 Sportarten sind Teil des 2021 gegründeten Olympiakaders 2024. Sie sind aktuell Salzburgs größte Hoffnungen, wenn es um eine aussichtsreiche Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 geht. Um ihnen möglichst viel Freiraum zu ermöglichen und sich auf ihre sportliche Entwicklung zu fokussieren, werden sie vom Land Salzburg mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 500 Euro unterstützt sowie mit 1.000 Euro für trainingsbegleitende Maßnahmen. Weiters werden Workshops zu Themen wie Mentaltraining oder ähnlichem organisiert und der Austausch untereinander gestärkt. Es soll so ein eng vernetztes Salzburger Team aufgebaut werden, das sich auch gegenseitig den Rücken stärkt.

LUKAS NEUMAYER Der Radstädter verbesserte sich um mehr als 100 Plätze in der Tennis-Weltrangliste auf mittlerweile Platz 328. | © Werner Müllner

Sportliche Fortschritte

Dass zurecht große Hoffnungen in die Sporttalente gesetzt werden, haben einige Mitglieder des Olympiakaders im Jahr 2022 bereits unter Beweis gestellt. Markus Ragginer holte sich im März bei der U23 Europameisterschaft der Ringer in Plowdiw (Bulgarien) die Silbermedaille. Lukas Neumayer erkämpfte sich Anfang Juli seinen ersten österreichischen Staatsmeistertitel im Tennis, im darauffolgenden Challenger Turnier in Salzburg erreichte er mit starken Leistungen erstmals erfolgreich das Viertelfinale eines Challenger Turniers.

Er besiegte dabei im Achtelfinale sogar den an Nummer eins gesetzten Arthur Rinderknech aus Frankreich (ATP Ranking 55). Den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere feierte der 20-jährige Radstädter dann im September mit einem Sieg beim Future Turnier in Madrid. Ebenfalls bis ins Viertelfinale spielte sich Julian Hörl mit seinem Partner Alexander Horst beim World Beach Pro Tour Elite-Turnier in Gstaad (Schweiz).

Starke Leistungen lieferte Nachwuchsschwimmer Luka Mladenovic bei den Junioren Europameisterschaften. Er kämpfte sich über 200 Meter Lagen, 200 und 100 Meter Brust jeweils ins Finale. Das Finale über 200 Meter Lagen ließ er zugunsten der 200 m Brust – seiner Paradedisziplin – aus und holte dort Silber. Gold lag nur 19 Hundertstel entfernt. Bei den Sportschützen holte sich Gernot Rumpler gemeinsam mit Alexander Schmirl und Bernhard Pickl den Mannschafts-Europameistertitel im Bewerb 300-Meter-Gewehr-Dreistellungsmatch. Sylvia Steiner sicherte sich die Bronze Medaille bei der Europameisterschaft im Luftpistolenbewerb in Hamar (Norwegen).

LUKA MLADENOVIC Nur 19 Hundertstel fehlten Luka Mladenovic auf EM-Gold. | © Schwimmunion Generali Salzburg

Der Olympiakader 2024

Julian Hörl (Beachvolleyball)

Laurenz Leitner (Beachvolleyball)

Pascal Pascariuc (Beachvolleyball)

Lilli Marija Brugger (Fechten)

Cornelia Wibmer (Handbike)

Maria Höllwarth (Judo)

Celina Schoibl (Klettern)

Ingeborg Grünwald (Leichtathletik)

Peter Herzog (Leichtathletik)

Ludwig Malter (Rennrollstuhlfahren)

Simon Marchl (Ringen)

Markus Ragginger (Ringen)

Lukas Reim (Rudern)

Gernot Rumpler (Schießen)

Silvia Steiner (Schießen)

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